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Urteil: Grundstückskaufvertrag

Der Bundesgerichtshof hat in einem aktuellen Urteil die bisherige Rechtsprechung bei Grundstückskaufvertrag bestätigt (V ZR 213/17). Geklagt hatte eine Bauträgerin, die eine privatschriftliche Änderung des Kaufvertrages (Kaufpreisminderung) nachträglich nicht akzeptieren wollte, da diese Änderung ihrer Meinung nach hätte notariell beurkundet werden müssen.

Im konkreten Fall wurde im Zeitraum zwischen Beurkundung des Grundstückskaufvertrag und Eigentumsumschreibung klar, dass doch keine Dekontaminationsarbeiten nötig sind. Daraufhin vereinbarten die Parteien eine Kaufpreisminderung – allerdings ohne diese notariell beurkunden zu lassen.

In seinem Urteil stellt der Bundesgerichtshof fest, dass die gängige Rechtsprechung Bestand hat, wonach Änderungen in Kaufverträgen (einschl. Bauträgerverträge) nach Erklärung der Auflassung nicht beurkundungspflichtig sind, sofern … weiterlesen »

Kategorie:   Aktuelle Meldungen